Darum lohnt es sich, Führungskraft zu werden und in deine Führungsqualitäten zu investieren. Denn Führungskräfte können ihr Gehalt kontinuierlich steigern, während sich für Fachkräfte gehaltstechnisch ab Mitte 40 nur noch wenig ändert.

Gehaltsentwicklung ab Mitte 40

In einer Studie hat Compensation Partner 217.867 Gehaltsdaten analysiert und interessante Ergebnisse zutage gefördert.

Fachkräfte können ihr Gehalt bis zum 40. Lebensjahr auf durchschnittlich 46.000 Euro steigern. Allerdings bleibt es danach ohne größere Schwankungen auf diesem Niveau stehen.

Führungskräfte hingegen haben mit Mitte 40 ein durchschnittliches Gehalt von 55.789 Euro und legen auch danach noch weiter zu.

Eine Führungskraft steigert ihr Gehalt bis zum Lebensalter von 60 Jahren – also fast ihr ganzes Berufsleben hindurch.

Größere Betriebe zahlen ihren Führungskräften mehr

Und je größer der Betrieb ist, desto höhere Gehälter erhalten Führungskräfte. Doch es müssen gar nicht immer Großkonzerne sein.

Schon in Unternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitern verdienen Führungskräfte schon überdurchschnittliche Gehälter – vor allem in Branchen wie der Pharmaindustrie und bei Banken.

Langfristig ist also eine Führungsrolle deutlich lukrativer als eine Fachkräfte-Laufbahn. Doch weshalb scheuen so viele Menschen eine Führungsposition?

Herausforderungen einer Führungsposition

Eine Führungsposition ist unter anderem deshalb höher dotiert, weil sie tagtäglich mit neuen Herausforderungen umgehen muss.

Daher scheuen viele Menschen eine Führungsposition. Die häufigsten Unsicherheiten bezüglich einer Führungsposition sind:

  • Wie verschaffe ich mir Respekt als Führungskraft – sowohl bei Mitarbeitern wie Kollegen?
  • Wie übe ich Kritik, so dass nachher weiter ein gutes Miteinander möglich ist?
  • Was muss ich tun, um mich gegenüber ehemaligen Kollegen nun als Vorgesetzter durchzusetzen?
  • Wie kann ich meine Mitarbeiter durch Lob motivieren, ohne dass es aufgesetzt wirkt?
  • Welche Möglichkeiten habe ich, unangenehme Botschaften (Mehrarbeit, Entlassungen, etc.) rüberzubringen, so dass sie von den Mitarbeitern akzeptiert werden?

Führungskräfte oft ohne systematische Ausbildung

Diese Unsicherheiten bleiben teilweise auch lange nach Antritt der Führungsrolle bestehen. Denn schließlich erhalten Führungskräfte in den seltensten Fällen eine strukturierte Ausbildung in Führungskompetenz.

Management ist zwar der wichtigste Massenberuf unserer heutigen Zeit. Dennoch werden Vorgesetzte meist einfach ins kalte Wasser geschmissen. Sie müssen sich dann per Versuch und Irrtum im Laufe der Zeit ihre Führungsqualitäten aneignen.

Führungskräfte müssen Konflikte bewältigen

Dabei entstehen dann gern einmal unangenehme Situationen und Reibereien. Diese Konflikte müssen die Führungskräfte dann beseitigen, ohne eine konsequente Vorbereitung dafür erhalten zu haben.

Folglich sind es genau diese unangenehmen Situationen, die vielen Menschen einen Heiden-Respekt vor der Führungsrolle einflößen.

Das Resultat: Sie entscheiden sich oft für die geringer bezahlte Fachkräfte-Karriere. Denn das Risiko, das sie hier eingehen, scheint überschaubarer.

Führungsfehler vermeiden

In den meisten Fällen gehen Führungskräfte den beschwerlichen Weg des Ausprobierens und sammeln so ihre Erfahrungen.

Sicherlich kann man es so handhaben. Allerdings kostet es Zeit, Nerven und Ressourcen. Diese Lernkurve lässt sich deutlich verkürzen.

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Dagmar Gerigk
Dagmar Gerigk

Dagmar Gerigk ist Inhaberin von Vamos! Sie coacht Unternehmer und Manager, ihren individuellen Führungsstil auf digitale Führung, Agilität und stabiles Wachstum auszurichten und sich damit von der gesamten Konkurrenz abzuheben. RESULTAT: Mehr Leistung als je zuvor.

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